Studienreise: 1918 – 1945: Polen zwischen Wiedergeburt und Untergang

Lade Karte ...

Datum/Zeit
04.08.2017 - 10.08.2017
Ganztägig [iCal]

Veranstaltungsort
Krakau, Auschwitz, Warschau, Grunwald, Masuren

Kursleitung
Roberto Peña

Kurskosten
n. a.


Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

Detailinformationen

Im Ersten Weltkrieg kämpfen polnisch sprechende Soldaten sowohl in den Armeen der Mittelmächte als auch auf Seiten der Entente. Erst 1918 entstand – nach 123 Jahren – wieder ein polnischer Staat. Die militärische Auseinandersetzung endete für Polen jedoch erst 1921. Die Hoffnungen der auferstandenen Nation waren gross, trotz der schwierigen Phase der Identitätssuche und Staatsfindung.

Doch bereits 1939 wurde das Land erneut aufgeteilt, im geheimen Zusatzprotokoll zwischen Hitler und Stalin. Die Bilanz der grausamen Besatzungsherrschaft in Polen hält der Historiker Bernd Martin fest: „Von den bei Kriegsbeginn im Lande beheimateten 31,5 Mio. Menschen lebten bei Kriegsende 6 Mio. nicht mehr.“ 1945: Das Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutete die Westverschiebung Polens, die erneute Umsiedelung und Flucht tausender von Menschen und den Beginn eines kommunistischen Regimes.

Welche historischen Zeugnisse vor Ort dokumentieren die Jahre zwischen 1918 und 1945? Woran lässt sich die langjährige Erfahrung von Fremdherrschaft und Identitätssuche feststellen? Wie verarbeitet die polnische Literatur die Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Diese und weitere Fragen werden im Kurs diskutiert.

 

 

Weitere Informationen entnehmen Sie der angehängten pdf-Datei.

1918 – 1945 Polenreise 2017